Zähne

Zähne Praxis BMN
Abb. 1 - Zähne (Colourblind Kevin via Unsplash)

Zahn – Aufbau

Dein Lächeln wird von einer erstaunlichen Struktur getragen – deinen Zähnen. Dein Zahn ist mehr als nur eine Einheit – er besteht aus mehreren Schichten, die zusammenarbeiten, um ihm Stärke, Funktionalität und Empfindlichkeit zu verleihen.

 

Deine Zahnaufbau bestehen aus:

  1. Zahnschmelz
  2. Zahnkrone
  3. Zahnbein (Dentin)
  4. Zahnhals
  5. Zahnmark (Pulpa)
  6. Zahnwurzel
Zahnaufbau Praxis BMN
Abb. 2 - Zahnaufbau

Zahnschmelz

Die äußerste Schicht des Zahns wird heißt Zahnschmelz. Er ist die härteste Substanz im menschlichen Körper und schützt den Zahn vor äußeren Einflüssen wie Kauen, Temperaturschwankungen und Säureangriffen. Der Zahnschmelz besteht hauptsächlich aus Mineralsalzen und bildet eine starke Barriere, die den Zahn vor Schäden bewahrt. Der Zahnschmelz ist stark und widerstandsfähig, aber nicht regenerierbar. Daher ist es wichtig, dass du ihn vor Beschädigungen schützt.

Zahnkrone

Die Zahnkrone ist der gesamte sichtbare Teil des Zahns über dem Zahnfleisch. Die Zahnkrone wird von Zahnschmelz bedeckt und bildet die Kaufläche deines Zahns.

Zahnbein

Unter dem Zahnschmelz befindet sich das Zahnbein, auch Dentin genannt. Das Zahnbein ist weniger hart als der Zahnschmelz, aber dennoch widerstandsfähig. Dentin macht den Großteil des Zahns aus und verleiht ihm seine Struktur. Im Gegensatz zum Zahnschmelz ist Dentin empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen. Es enthält winzige Kanäle, die Dentintubuli genannt werden und Nervenfasern enthalten. Dadurch kann Dentin Reize wie Temperaturänderungen oder Druck wahrnehmen.

Zahnhals

Der Zahnhals ist der Übergangsbereich zwischen der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahnbein und der Zahnschmelz sind hier deutlich dünner. Der Zahnhals reagiert durch die dünnere Schutzschicht empfindlicher auf Hitze, Kälte und Berührungen.

Zahnmark

Tief im Inneren des Zahns befindet sich das Zahnmark, auch Pulpa genannt. Die Pulpa enthält Blutgefäße, Nerven und Bindegewebe. Diese Bestandteile machen den Zahn lebendig und versorgen ihn mit Nährstoffen. Die Nerven in der Pulpa ermöglichen es dir, Reize wie Schmerz oder Temperatur wahrzunehmen. Wenn du Zahnschmerzen hast, ist der Reiz bis in die Pulpa vorgedrungen.

Zahnwurzel

Die Zahnwurzel liegt unterhalb des Zahnfleischs und verankert deinen Zahn im Kieferknochen. Sie ist von einem dünnen Gewebe umgeben, dem Zahnzement, das als Schutzschicht dient und dem Zahn Halt gibt.

Zahnarten

In deinem Mund gibt es nicht nur einen Zahn, sondern eine Vielzahl von Zähnen, von denen jeder eine Rolle bei der Verarbeitung von Nahrung und der Erhaltung deiner Gesundheit spielen. Die verschiedenen Zahnarten, die sich in Form, Funktion und Position unterscheiden, arbeiten zusammen, damit du problemlos essen, sprechen und lächeln kannst.

Zahnart

Schneidezähne

Eckzähne

Prämolarzähne

Backenzähne

Weisheitszähne

Lateinischer Fachbegriff

Incisivi

Canini

Prämolaren

Molaren

Dritte Molaren

Form

flach, schaufelartig

spitz zulaufend

flache Oberfläche mit kleinen Höckern

groß, breit, mit mehreren Höckern und Furchen

groß, breit, mit mehreren Höckern und Furchen

Funktion

Nahrung schneiden und durchtrennen

Nahrung zerreißen und zerkleinern

Nahrung zerkleinern und Unterstützung von Schneide- und Eckzähnen

Nahrung zermahlen und zerkleinern

heutzutage: keine

damals: zerkauen von rohem Fleisch


Milchzähne

Milchzähne, auch Milchmolaren oder deciduae Zähne genannt, sind die ersten Zähne. Sie wachsen im Kindesalter, bis sie ausfallen und den bleibenden Zähnen Platz machen. Obwohl sie nur vorübergehend sind, erfüllen sie eine Vielzahl wichtiger Funktionen und legen den Grundstein für eine lebenslange Zahngesundheit. Diese kleinen Zähne haben eine große Bedeutung für die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder.

Milchzähne – Funktion

Milchzähne sind nicht nur Platzhalter für die bleibenden Zähne. Sie erfüllen auch viele verschiedene Funktionen:

  • Erforschung der Welt durch das Kauen: Wenn die Milchzähne allmählich durchbrechen, öffnen sie eine Welt der Entdeckung für Babys und Kleinkinder. Die zarten Zähne ermöglichen es den Kleinen, verschiedene Texturen zu erkunden, zu kauen und langsam ihre Nahrungsmittelvielfalt zu erweitern.
  • Sprachentwicklung: Die Milchzähne spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Sprache. Die Artikulation von Klängen und Lauten wird durch das Vorhandensein dieser Zähne unterstützt, da sie den Mundraum in eine Form bringen, die für die Bildung bestimmter Klänge erforderlich ist.
  • Vorbereitung für bleibende Zähne: Milchzähne spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Gebisses und dienen als wertvolle Platzhalter für die zukünftigen bleibenden Zähne. Sie bewahren den Raum im Kiefer und unterstützen die korrekte Ausrichtung der bleibenden Zähne.

Wackelzahn

Ein Meilenstein der Kindheit, der gleichermaßen Freude und Aufregung auslöst, ist der Moment, in dem ein Milchzahn zu wackeln beginnt. Das Wackeln der ersten Zähne ist oft ein Zeichen dafür, dass der Körper in die nächste Phase des Zahnwachstums eintritt. Meist beginnen die Schneidezähne als erste zu wackeln, gefolgt von den Eckzähnen und später den Backenzähnen. Während der Zeit des Wackelns ist eine sanfte und achtsame Pflege des Zahnfleisches und der umliegenden Zähne von großer Bedeutung. Achte auf regelmäßiges Zähneputzen, um die Mundgesundheit aufrechtzuerhalten und mögliche Infektionen zu vermeiden.

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